Mit neuen Technologien (bisher) ungenutzte biogene Reststoffe und CO2 verwerten
Wir sind biogeniV!
Bündnis biogeniV - Grünes Methanol & Biomethan aus Vorpommern: Von der Herstellung bis zur Nutzung.
News
32. Symposium „Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien (REGWA)“
Das biogeniV-Bündnis war vom 5.–7. November auf dem 32. Symposium „Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien (REGWA)“ an der Hochschule Stralsund (HOST) mit dem Vortrag „biogeniv project 'Decentral methanol-synthesis – plasma-based CO2-dissociation and catalytic green methanol synthesis’“ vertreten.
Im Rahmen des Symposiums wurde für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch eine Besichtigung des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) mittels Busfahrt organisiert. Dort wurden unter anderem die Labore des Projekts bV-A1 „Dezentrale Biomethanolherstellung“ sowie des Projekts bV-C2 „Biomethanmembran“ vorgestellt.
Stadt Anklam und Partner erhalten weitere 8 Millionen Euro Fördermittel für Innovationsbündnis biogeniV
Die Stadt Anklam kann einen wichtigen Erfolg vermelden: Im Rahmen des Bundesprogramms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) dem von Anklam koordinierten Innovationsbündnis biogeniV bis zum Jahr 2028 insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen weitere 8 Millionen Euro auf die nun bewilligte zweite Förderphase.
Das Bündnis biogeniV ist bereits 2022 gestartet und hat in der ersten Phase erste Verbundprojekte erfolgreich initiiert. Die Fortführung des Programms war aufgrund der angespannten Haushaltslage des Bundes lange Zeit ungewiss. Umso erfreulicher ist die nun erfolgte Zusage, die auf einem erweiterten Strategiekonzept der Bündnispartner basiert. Dieses zeigt auf, wie die Region künftig von innovativen Technologien profitieren kann. Im Zentrum steht weiterhin die enge Zusammenarbeit zwischen Kommune, Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft. Ziel ist es, nachhaltige Lösungen für die regionale Energie- und Kraftstoffversorgung zu entwickeln und zur Anwendung zu bringen.
Darüber freut sich Bürgermeister Michael Galander: „Diese Förderzusage ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unserer Region. Sie bestätigt den erfolgreichen Weg, den wir mit biogeniV eingeschlagen haben, und eröffnet neue Perspektiven für die nachhaltige Entwicklung von Anklam und Umgebung.“ Bereits in der ersten Phase konnten vielversprechende Ansätze zur dezentralen Herstellung von grünem Methanol sowie zur Aufreinigung von Biogas mittels spezieller Biomethan-Membranen entwickelt werden. Um diese Technologien künftig auch regional zu nutzen, arbeitet eine Forschungsgruppe aktuell an der Konzeption der Anklamer EnergieRegion AnkER. In diesem Rahmen sind auch öffentliche Veranstaltungen geplant, bei denen Bürgerinnen und Bürger Einblicke in die Projekte erhalten.
Die Stadt Anklam bedankt sich bei allen Partnern und Mitwirkenden für ihr Engagement und freut sich auf die nächste Phase der Umsetzung.
Gärreste aus Biogasanlagen sollen zu grüner Chemikalie werden – neues Verbundprojekt gestartet
Im Innovationsbündnis biogeniV erforscht die TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit Partnern ein neues Verfahren, wie regional verfügbare Reststoffe, wie zum Beispiel Gärreste aus Biogasanlagen, zu grünen Chemikalien auf Methanolbasis umgewandelt werden können. Neu gestartet sind dafür mit der Förderzusage des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Programms „WIR! – Innovation und Strukturwandel“ zwei Forschungsprojekte: das Projekt „Reststofftrocknung“ und das Projekt „Reststoffvergasung“. Koordiniert wird das Innovationsbündnis biogeniV von der Hansestadt Anklam.
WIR! Förderung – Wandel durch Innovation in der Region
Das Programm WIR! des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert neue regionale Bündnisse, um einen nachhaltigen innovationsbasierten Strukturwandel in allen strukturschwachen Regionen Deutschlands zu initiieren.Das Bündnis biogeniV - die Verwertung biogener Reststoffe - konnte 2021 als eines von 23 WIR! Bündnissen die Jury des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) überzeugen. In einem zweistufigen Verfahren hat sich das Bündnis aus mehr als 130 Bewerbungen mit seinem regionalen, technologisch innovativen Konzept durchgesetzt und erhält nun für die Umsetzung bis zu 15 Millionen Euro.
WIR! richtet sich an breit angelegte regionale Bündnisse unterschiedlichster Akteure, die gemeinsam Innovationsfelder identifizieren. Mit neuen strategischen Ansätzen sollen sie die vorhandenen Innovationspotenziale ihrer Region in die Zukunft überführen. Mit Kreativität, Mut und Weitblick sollen so das Profil der Region gestärkt und neue Perspektiven für den Strukturwandel eröffnet werden.
Menschen im Mittelpunkt, ungenutzte Potenziale und nachhaltige Strukturen
Der Förderansatz ist bewusst themenoffen und stellt die Menschen vor Ort in den Mittelpunkt. Einerseits sind sie in besonderem Maße vom Strukturwandel betroffen. Andererseits liegt es in ihrer gemeinsamen Kompetenz und Verantwortung, das für sie relevante Innovationsfeld selbst zu definieren. Auf diese Weise setzen die Akteure vor Ort ihre ganz eigene Innovationsdynamik in Gang und legen die Basis für strukturelle Veränderungen in ihrer Region.
WIR! adressiert vornehmlich Regionen, die noch kein national sichtbares Profil in ihren Innovationsfeldern entwickelt haben und über ungenutzte Innovationspotenziale verfügen. Diese Potenziale sollen die WIR!-Bündnisse ausschöpfen.





